Reviews: “I Hate Hamlet” and “After Juliet” (2007)

Posted on: June 13, 2007

Paul Rudnick: “I Hate Hamlet”

and

Sharman Macdonald: “After Juliet”

 


Doppelpack im Kleinen Theater: „After Juliet“, „I Hate Hamlet“ -The Earth is holding its breath (SVZ, 13/06/2007)

“… Wie man sich der wichtigsten Fremdsprache der Welt richtig nähert, das wussten die Akteure des English Youth Theatre verblüffend gründlich vorzuexerzieren. 13 Schüler aus Salzburg und Hallein brachten den Einstünder „After Juliet“, ein zeitgenössisches Romeo-und-Julia-Sequel von Sharman Macdonald, auf die Bühne. Und Ilse Lackenbauer und Michael Darmanin von der English Drama Group hatten in der ersten Zusammenarbeit mit Akzente den jungen Schauspielern durchwegs tadelloses Bühnenenglisch eingeimpft.
Aufwändige Punk-Outfits und die Bühnenpräsenz vor allem der Hauptakteure Flora Frisardi und Lukas Stöger taten ihr Übriges, um dem starken Text um Familienkrieg und Liebe eine aufregende Realisierung mit globalem Endzeittouch zuteil kommen zu lassen. Da schienen auch die Ovationen im vollen Haus gerechtfertigt. „The earth is holding its breath“ – und der Zuseher gleich dazu.

Deutlich boulevardesker ging es danach bei den „Großen“ selbst zu. Die English Drama Group gab unter Darmanins Leitung Paul Rudnicks US-Klamotte „I Hate Hamlet“ … , (in der) die Akteure hinreißend blödelten …”


„After Juliet“: Junge Theaterkritiker beim English Youth Theatre – Zum Nachdenken und zum Lachen (SVZ, 13/06/2007)

“… Eine mögliche Fortsetzung des Shakespeare-Opus bietet das Stück „After Juliet“… Salzburger Schüler haben sich diesem Stück im Rahmen des „English Youth Theatre“ der Akzente Salzburg gewidmet. Sie bewiesen nicht nur schauspielerisches Talent, sie wussten auch mit der englischen Sprache gut umzugehen. Es lohnt sich auf alle Fälle, das Stück anzusehen.” (Ines Mahmoud, 15, Gymnasium Burghausen)

“Frech, witzig und trotzdem niveauvoll war die Premiere von „After Juliet“ im Kleinen Theater. Erstmals fand eine Koproduktion zwischen Akzente Salzburg und der English Drama Group statt. Die Jugendlichen studierten gemeinsam mit den Regisseuren Ilse Lackenbauer und Michael Darmanin ein englisches Jugendtheater ein. Interessant wie ungewöhnlich waren die von Hellmut Hölzl angefertigten Kostüme. In Punk-Outfits machten die Schauspieler die Bühne unsicher und setzten die Rollen grandios um.” (Kristina Pleschberger, 16, BG Nonntal)

“Das Chaos der Streitparteien wird durch einen Drummer geschickt in geordnete Bahnen gelenkt. Auch das simple, aus Gerüsten bestehende Bühnenbild von Alois Ellmauer verschafft Übersicht … Großartiges Theater, gespielt von vielversprechenden Nachwuchskünstlern.” (Sara Wichelhaus, 18, Borg Straßwalchen)

“… Eine wirklich gelungene Inszenierung und eine großartige Leistung der Schüler, die auch die sprachliche Hürde mit Bravour überwunden haben, machen dieses ernste Stück sehenswert und schaffen es sogar manchmal, das Publikum nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Lachen zu bringen. Brilliant und überzeugend war Flora Frisardi … als Julias verbitterte Cousine Rosaline… Ein wunderbarer Abend …” (Katharina Brunner, 17, Tourismusschule Klessheim)


Vergnüglicher Shakespeare (Salzburger Nachrichten, 13/06/20007)

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Theatervergnügen der Laien (Salzburger Nachrichten, 22/10/2007)

Der Ferdinand-Eberherr-Preis 2007 ist entschieden: Seebühne Seeham vor Young English Drama Group und den Freilichtspielen Thalgau.

“Zwölf Bühnen des Salzburger Amateurtheaters haben sich im Jahr 2007 um den Theaterpreis der „Salzburger Nachrichten“ und der „Vössing-Stiftung“ Gütersloh beworben. Die vierköpfige Jury gab vorige Woche die drei Gewinner des diesjährigen Ferdinand-Eberherr-Preises bekannt.
… Preiswürdig war … das Spiel der Jugendlichen in der „Young English Drama Group“. Unter der Regie von Ilse Lackenbauer brachten sie eine überaus beschwingte und originelle Version von Sharman Macdonalds Stück „After Juliet“ auf die Bühne des Kleinen Theaters.
Die jungen Akteure überzeugten im Spiel über die Zeit nach Romeos und Julias Tod durch engagierten und konzentrierten Einsatz, sie sprachen in mustergültigem Englisch und zeigten viel schauspielerisches Talent. Der zweite Preis ist der Lohn für die hohe Qualität ihrer erfrischenden Darbietung.
Die Preise werden als Kategorie des neu gekürten „Salzburger Kulturpreises“ am Montag, dem 19. November; in der Salzburger Residenz verliehen.”


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